Fachtag am 26.04.2018


Fach- und Vernetzungstag “Bildungslandschaft Hagen”
Donnerstag, 26. April 2018 von 10 bis 18 Uhr in der Jugendherberge Hagen

Wie auch schon in den Vorjahren bietet der Fachtag zum einen die persönliche Vernetzung und Qualifizierung von Fachkräften, die in Hagen mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. Zum anderen geht es um die Stärkung von Kooperationen zwischen Bildungseinrichtungen und Bildungsakteuren in Hagen, um gemeinsam Angebote für Kinder und Jugendliche zu verbessern oder neu zu planen. Am Vormittag liegt der Schwerpunkt auf der Vernetzung, nach dem gemeinsamen Mittagessen gibt es am Nachmittag verschiedene praxisorientierte Workshops.

Ablauf

9.30 Uhr
Ankommen & Stehcafé

10 Uhr
Begrüßung durch Natalia Keller, Fachbereich Jugend & Soziales der Stadt Hagen

10 – 13 Uhr
Austausch, Vernetzung und Informationen
Im Fokus steht am Vormittag die persönliche Vernetzung und die Stärkung von Kooperationen und zwischen Bildungsakteuren in Hagen. Außerdem gibt es kurze Inputs zu relevanten Themen und hilfreichen Angeboten für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Hagen. (Moderation: Elena Grell & Hannah Scharlau)

ca. 13 Uhr
Mittagessen & Mittagspause

ca. 14 – 17 Uhr
Workshops
Wie können wir Angebote für Kinder und Jugendliche attraktiv & kreativ gestalten? Welche Unterstützung gibt es für alltägliche Herausforderungen? Praxisorientierte Workshops unter professioneller Anleitung:

Workshop 1: Herausfordernde Situationen in der Jugendarbeit – wie kann ich damit umgehen?

Workshop 2: Trommeln kann jeder! – Spaß, Rhythmus und Gemeinschaft mit dem Cajon

Workshop 3: #stadtsache – per App die Umgebung erkunden und
Partizipationsmöglichkeiten schaffen

 

17 Uhr
gemeinsamer Abschluss

Anmeldung über das Regionale Bildungsbüro unter www.ha.rbn.nrw.de – “Termine” oder per eMail an kontakt@kobi-hagen.de. Anmeldeschluss ist der 15.04.2017.

 

Workshop 1:
Herausfordernde Situationen in der Jugendarbeit – wie kann ich damit umgehen?

Referent: Martin Steinkamp, Beratungsstelle “Rat am Ring”

Provokantes, grenzverletzendes, destruktives Verhalten von und unter Jugendlichen – immer wieder sehen sich Fachkräfte in der Schule und in Jugendeinrichtungen mit solchen herausfordernden Situationen konfrontiert. Wenn „Neue“ oder „Andere“ die gewohnten Regeln nicht befolgen, soziale oder kulturelle Unterschiede mit unserem eigenen Wertesystem kollidieren, dann ist es auch für erfahrene Pädagog*innen manchmal schwierig „stark“ zu bleiben. In diesem Workshop geht es darum, wie wir in solchen Fällen Konflikte lösen und mit den Herausforderungen umgehen können.

 

Workshop 2:
Trommeln kann jeder! – Spaß, Rhythmus und Gemeinschaft mit dem Cajon

Trommeln und Rhythmus macht Spaß! Es schafft Gemeinschaft über sprachliche Barrieren hinweg. Es fördert Sozialkompetenz und Selbstbewusstsein. Mit dem Cajon lernen wir ein Instrument kennen, das aus Holz einfach selbst zu bauen oder aus Pappe günstig zu beschaffen ist. So kann es in Jugendgruppen, in der Schule, bei Workshops einfach eingesetzt werden. Der Workshop zeigt einfache Rhythmen und Übungen und hat zum Ziel, diese später auch selbständig anleiten zu können.

 

Workshop 3:
#stadtsache – per App die Umgebung erkunden
und Partizipationsmöglichkeiten schaffen

Referentin: Elena Grell

Eine App als modernes Beteiligungswerkzeug: Kinder und Jugendliche nutzen und erleben Stadträume anders als Erwachsene. Um den besonderen Blick dieser Nutzergruppen sichtbar, hörbar und nachvollziehbar zu machen, wurde die App #stadtsache als praktisches Instrument entwickelt. Wir begeben uns auf Erkundungstour durch Hagen und probieren aus, auf welche Weise die App #stadtsache einen interaktiven Stadtteildialog mit Bildern, Statements und kurzen Videos lebendig machen kann und wie dieses Instrument für Beteiligungsprozesse nützlich ist.